Wir fühlen uns heimisch unter den vielen deutschen Chartercrews, die mit uns in der Marina in Porto Cristo liegen. Bevor jedoch die Jagd auf die besten Ankerplätze der Umgebung beginnt, legen wir ab und werden mit reichlich Sonne, blauem Himmel und dennoch gutem Wind belohnt. Und während das Seglerherz sich auf entspanntes Lustsegeln mit nachmittäglichem Baden freut, ruft plötzlich jemand "Mann über Bord!.."!
Nicht nur die Sonne strahlt heute, denn die Skipper scheinen sich an dieser kleinen Manöver-Übung sichtlich zu freuen. Eine Fender dümpelt achteraus und mimt kurzerhand unseren Über-Bord-gegangenen als Sascha zielsicher sein Manöver fährt um den Fender wieder an Bord zu holen. Auch Jens versucht sich an dem Manöver und verlangt "Schmeiß weg das Ding!", nur um es ebenso sicher wieder aus dem Wasser zu fischen. Wir fühlen uns nach so viel Übung nun ausreichend sicher und beschließenein gemeinsames "Alle-Mann-über-Bord" in einer schönen Badebucht. Die Auswahl fällt aufgrund des doch recht kräftigen Windes auf die Cala Varques, die uns mit tollem Wasser über feinstem Sandgrund und ebenfalls etwas Schutz vor Wind und Schwell empfängt. Der Rest des Tages verläuft, wie man es sich denken könnte: Baden, Schwimmen, Tauchen, Paddeln, Sonnen, Essen, von vorne...
Erst ein ziemlich dreister Anker-Nachbar stört unsere Idylle indem er sich derartig nah neben uns legt, dass wir ihm die Trauben buchstäblich in den Mund legen können! Der klügere gibt nach und so geht unser Anker auf - etwas früher als vielleicht gedacht. Wenigstens bekommen wir nun einen Logenplatz an der Boje in Porto Colom, wo wir einmal oder zweimal mehr zum Baden ins Wasser springen bevor Nadine und Sascha uns mit Gaumenfreuden einen herrlichen Sonnenuntergang genießen lassen.



















